


Petershagen
Schieẞsportstätte
Der Lusebrink ist mit 79,2 m die höchste Erhebung im Stadtgebiet von Petershagen. Mit dem „Weißen Berg“ und der „Uchter Börde“ gehört der Lusebrink zu den Endmoränen der „Rehburger Phase“, die vor 250.000 Jahren von den „Saaleeiszeitgletschern“ gestaucht und geformt wurden. Rentierjäger schlugen hier vor 11.000 Jahren ihre Sommerlager auf, und es ist anzunehmen, dass sich hier Toten- und Kultstätten befanden. Zahlreiche Urnen wurden gefunden, in denen neben Knochenresten oft noch kleine Gefäße enthalten waren. Vermutlich um die zum Christentum bekehrten Bewohner von dieser einstigen Kultstätte fernzuhalten, gab man diesem Hügel den Namen: Lusebrink = Lauseberg. Um 1910 war der Südabhang ein Sandloch, wo samstags der weiße Stubensand geholt wurde, mit dem man zur damaligen Zeit sonntags die Stube streute. Nach der Umgestaltung 1933 entstand ein kleiner Fest- und Sportplatz. Die Schule nutzte ihn als Wettkampfstätte und der Reiterverein für Übungsstunden. Nach der Flurbereinigung (Anfang der 50er Jahre) wurde der Lusebrink mit Kiefern bepflanzt. In der Mitte des Lusebrinks entstand nach dem 1. Weltkrieg ein Schießstand, der 1965 neu aufgebaut und 2004 renoviert wurde.
